Teilereinigung

Treffen Sie in Ihrem Hause geeignete Massnahmen, eine aus betriebswirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht optimale Lösung für die Anlieferung von Teilen zu finden.

Bei mechanischer Bearbeitung von Metallteilen werden naturgemäß Öle und Ölemulsionen eingesetzt. Vielfach müssen Späne und andere Rückstände in einem folgenden Waschprozess entfernt werden. Die meisten Waschprozesse schützen Stahlteile anschliessend mit einer Rückbefettung.

Dort, wo auf Waschprozesse verzichtet werden kann, muss das auf dem Teil befindliche Öl bzw. die Ölemulsion soweit entfernt werden, dass lediglich ein korrosionsschützender Restfilm haften bleibt, sofern dieser vom Werkstoff her erforderlich ist.

Unzulässig aus Sicht des Galvaniseurs und meist auch Spediteurs sind Mengen, die vom Teil ablaufen und sich als Lache auf dem Behälterboden sammeln. Für die Spedition bedeuten solche Mengen ein Gefahrgut und dürfen in unverschlossenen Behältern nicht transportiert werden. Für uns als Galvaniseur bedeutet dies eine erhebliche Beeinträchtigung der Teilereinigungsstufe, die zu erhöhtem Chemikalieneinsatz und Mängeln am veredelten Teil führen kann.

Es ist daher weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich, Teile mit überschüssigen Mengen an Öl bzw. Ölemulsion auf den Weg zu bringen.

Um überschüssige Mengen an Öl bzw. Ölemulsion abzuschleudern und sogar zurückzugewinnen, reicht oft eine einfache Zentrifuge - eine im Sinne der Umwelt gleich mehrfach sinnvolle Massnahme.

Unser erstes und offensichtliches Kriterium für die Abweisung von verölter Ware ist daher die Lache am Behälterboden. In diesem Fall ist die Produktion angewiesen, die Produktion zu stoppen.